Oberrhein
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Geologie: Das Oberrheinische Tiefland ist ein nahezu 300 Kilometer langer und ca. 50 Kilometer breiter Grabenbruch zwischen Basel und Frankfurt am Main. Die Tiefebene fällt hierbei von knapp 280m Höhe (rund um Basel) auf ca. 85m Höhe (im Bereich Frankfurt) ab. Eingerahmt wird das Oberrheinische Tiefland von Teils bis knapp 1500m hohen Gebirgszügen wie den Vogesen oder dem Schwarzwald (Feldberg 1493m).
Klima: Das Klima am Oberrhein ist eines der mildesten in Deustchland, gerade Rund um Basel/Freiburg können milde Luftmassen sehr leicht einströmen und für außerordentlich milde Temperaturen, gerade im Frühjahr und Winter sorgen. Teilweise liegen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen bei über 11°C. Im Sommer gibt es häüfig Temperaturen von über 35°C, teilweise können die Werte auch 40°C knapp überschreiten. Durch den Schutz der Gebirge und den damit fehlenden Luftmassenaustausch kann sich das Tal sehr stark aufheizen und die vorherrschenden Temperaturen werden als sehr drückend empfunden. Auch nachts sind Tropennächte (Tmin über 20°C) auch außerhalb der Ballungszentren keine Seltenheit. Für Schneeliebhaber ist der Oberrhein einer der schlechtesten Orte in Deutschland - mit teilweise nur rund 10 Schneetagen im Jahr sind auch komplett grüne Winter nicht auszuschließen, auch Schneehöhen über 10cm stellen die Ausnahme dar. Das Stormchasing betreffend gibt es einige interssante Besonderheiten: Zwar bilden sich die meisten Gewitter an den Randgebirgen, doch weisen die Gewitter die im Graben enstehen ein erhöhtes Unwetterpotential auf. Das flache Relief, welches eine ungestörte Organisation der Gewitterzellen zulässt und die im Tal lagernden sehr energiereichen Luftmassen sind nur ein Faktor. Viel entscheidender ist die Tatsache, dass eine Kanalsierung des Bodenwindfeldes stattfindet. Gerade in den unteren Schichten findet sicham Oberrhein eine stark erhöhte Windscherung, welche auf die Gewitter und deren Stärke einen entscheidenden Einfluss ausübt.
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